WebWizard   30.5.2024 18:40    |    Benutzerkonto
contator.net » WebNews » WebWizard.at » Magazin » Semantic News  
 

Wir brauchen Cookies, siehe unsere Datenschutzerklärung.















Neueste Artikel

Youtube-Abos außerhalb Youtube verwalten
Tote sprechen lassen
Gebärden mit KI
Ohne Social Media zusammenfinden
Ältere können Emojis nicht deuten
Google Cache weiter verwenden
Wissenschaft braucht APIs
Google Maps mit Schnittstelle für SolarkraftwerkeVideo im Artikel!
AI, Crawler, die robots.txt und User AgentsWegweiser...
KI Assistent am Smartphone
mehr...








Anleitung: Ladesäulen in Wien


Aktuelle Highlights

Youtube per RSS-Reader


 
Semantic Web News
Web-Technik  03.04.2024

Ohne Social Media zusammenfinden

Soziale Medien können ein großes Hindernis für die Versöhnung von einstigen Kriegsgegnern sein und auch das Gegenteil bewirken.

Das zeigt eine Untersuchung von Sanja Vico von der University of Exeter. Die Angst, von Ausländern stereotypisiert und beurteilt zu werden, oder die Befürchtung, von Landsleuten als 'schlechter Botschafter' angesehen zu werden, könne dazu führen, dass Menschen bei Themen wie Kriegsverbrechen, die von ihrer eigenen ethnischen Gruppe begangen wurden, defensiv und verschlossen reagieren.

Die Studie, die die Einstellung zum Jugoslawienkrieg und insbesondere zur Ermordung von 8.000 Männern und Jungen durch die bosnisch-serbische Armee in Srebrenica untersucht hat, könne wichtige Erkenntnisse für die Arbeit von Menschenrechtsaktivisten liefern, die soziale Medien nutzen, um auf Völkermord und andere Gräueltaten aufmerksam zu machen, so Vico.

'Die Anerkennung der Verantwortung der eigenen Gruppe für Kriegsverbrechen wird oft als entscheidend für die Weiterentwicklung von Gemeinschaften und die Verhinderung ähnlicher Gräueltaten in der Zukunft angesehen. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, was diese Anerkennung fördert und was sie behindert', unterstreicht die Kommunikationsexpertin.

'Soziale Medien sind eine der Möglichkeiten, mit denen Menschenrechtsaktivisten gegen die Leugnung von Kriegsverbrechen vorgehen und die öffentliche Unterstützung mobilisieren', sagt Vico. Diskussionen auf diesen Plattformen könnten dazu beitragen, diejenigen zu erreichen, die nicht unbedingt an Politik oder Fragen der Gerechtigkeit nach Konflikten interessiert sind.

'Aber soziale Medien sind keine neutralen Räume. Die Sichtbarkeit, die soziale Medien ermöglichen, kann Menschen auch davon abhalten, sich an Diskussionen zu beteiligen oder Dinge zuzugeben, die als nationale Schwächen angesehen werden.' Die Fachfrau hat persönliche und Online-Gespräche im Zusammenhang mit der Initiative #sedamhiljada ausgewertet. Diese startete 2015 auf Twitter, um der Opfen des Völkermords von Srebrenica zu gedenken.

'Ich traf entweder auf völlige Ablehnung oder ein starkes Bedürfnis, die eigene Unterstützung für die Initiative zu rechtfertigen. In beiden Fällen bleibt wenig oder kein Raum für Zwischentöne. Die Interaktionen in den sozialen Medien, insbesondere auf Twitter, waren geprägt von persönlichen Angriffen und Intoleranz. Im Gegensatz dazu zeigten die Teilnehmer der Fokusgruppen ein höheres Maß an Selbstkritik und Selbstreflexion in Bezug auf das Verhalten Serbiens im Krieg und waren eher bereit, Fehlverhalten einzugestehen', meint Vico.

pte/red

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Social Media #Versöhnung #Krieg #Studie



Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Extremes Social Media
Extremismus ist ein inherentes Problem in Social Media und schafft Probleme für die psychische Gesundheit...

Hamas auf Telegram
Die palästinensische Terrororganisation Hamas verzeichnet trotz des Verbots auf den meisten Social-Media-...

Ukraine und Social Media
Die sozialen Medien haben die Sichtweise von Experten auf den Krieg in der Ukraine verändert. Zu den allü...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Ins Forum dazu posten...
Betreff/Beitrag:

   






Top Klicks | Thema Web-Technik | Archiv

 
 

 


Octavia 2024


Ferrari 12cilindri


Customized 2024


GTI Fanfest 2024


AMG GT 43 Coupe


Altblechliebe 4.0


Taycan mit 1100 PS


Porsche Taycan 2024

Aktuell aus den Magazinen:
 Netflix-Vergleich Geld für Kunden von 2019
 Messen Wien und Salzburg Verkauf steht bevor
 Star Wars Fan Film Abberation May the 4th be with you
 7 Mio-Jackpot Sechsfachjackpot im Lotto 6 aus 45
 EV5 Kia zeigt das SUV in Europa

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Rechtliches
Copyright © 2024    Impressum    Datenschutz    Kontakt    Sitemap    Wir gendern richtig!
Tripple